FCRSOFT
Wie hoch sollte der FCR bei Fischen sein?
Typische FCR-Bereiche für Wolfsbarsch, Dorade, Forelle, Lachs, Tilapia, Garnele und Karpfen; Einflussfaktoren und wie Sie Ihren eigenen Wert deuten.
Den einen „idealen FCR“ gibt es nicht. Selbst bei derselben Art hängt der Wert von Haltungssystem, Wassertemperatur, Fischgröße, Futterqualität und Fütterungsmanagement ab. Die folgenden Bereiche sind in der kommerziellen Produktion üblich.
| Art | Typischer FCR-Bereich | Geeignete Wassertemperatur | Typisches Erntegewicht | Produktionsdauer |
|---|---|---|---|---|
| Europäischer WolfsbarschDicentrarchus labrax | 1,6–2,0 | 18–26 °C | 350–500 g | 14–20 Monate |
| GoldbrasseSparus aurata | 1,6–2,0 | 18–26 °C | 350–450 g | 14–18 Monate |
| RegenbogenforelleOncorhynchus mykiss | 1,0–1,3 | 9–17 °C | 250–350 g | 9–12 Monate |
| Atlantischer LachsSalmo salar | 1,1–1,4 | 8–16 °C | 4–6 kg | 14–24 Monate |
| NiltilapiaOreochromis niloticus | 1,4–1,8 | 24–32 °C | 500–800 g | 6–8 Monate |
| WeißbeingarnelePenaeus vannamei | 1,2–1,6 | 26–32 °C | 15–25 g | 3–4 Monate |
| KarpfenCyprinus carpio | 1,5–2,2 | 20–28 °C | 1–2 kg | 18–24 Monate |
Die Werte sind allgemeine Richtwerte und können je nach Betrieb abweichen.
Faktoren, die den FCR bestimmen
- Art und Genetik
- Wassertemperatur und gelöster Sauerstoff
- Fischgröße: kleinere Fische verwerten Futter effizienter
- Nährwert, Pelletgröße und Verdaulichkeit des Futters
- Fütterungshäufigkeit, -menge und Futterverluste
- Besatzdichte, Gesundheit und Stress
Wie sollten Sie Ihren eigenen FCR deuten?
Vergleichen Sie Ihren Wert zuerst mit früheren Perioden derselben Art und desselben Systems, dann Gehege für Gehege oder Charge für Charge. Plötzliche Anstiege deuten meist auf Fütterung, Wasserqualität oder Messfehler hin.